Konflikte

© Fotolia

Bei Unternehmensübertragungen läuft nicht immer alles reibungslos und es kann zu Auseinandersetzungen kommen. Mögliche Ursachen dafür sind:

  • Der Alt-Eigentümer kann sein „Lebenswerk" nicht los lassen.
  • Der Alt-Eigentümer hat das Gefühl, abgeschoben zu werden.
  • In der Familie besteht Uneinigkeit, was mit dem Unternehmen geschehen soll.
  • Tochter oder Sohn wollen das Familienunternehmen nicht weiterführen.
  • Der Alt-Inhaber erwartet zu viel von seiner Tochter oder seinem Sohn (mehr, als er von einem familienfremden Nachfolger erwarten würde).
  • Tochter oder Sohn sind mit der Weiterführung des Unternehmens überfordert.
  • Der Nachfolger fühlt sich vom Alt-Eigentümer nicht ernst genommen.
  • Der Alt-Eigentümer „regiert" über den Kopf seines Nachfolgers hinweg weiter im Unternehmen.
  • Alt-Eigentümer und Nachfolger haben unterschiedliche Vorstellungen von der Unternehmensführung und künftigen „Unternehmenspolitik".
  • Der familienfremde Nachfolger passt nicht zum Unternehmen.
  • Der ehemalige Angestellte schafft es (noch) nicht, seinem ehemaligen Chef gleichberechtigt oder übergeordnet gegenüber aufzutreten.
  • Der Alt-Inhaber kann seinen ehemaligen Angestellten noch nicht als neuen Chef akzeptieren.
  • Der familienfremde Nachfolger wird zur Zielscheibe von Gefühlen, wenn die Kinder des Alt-Inhabers das Unternehmen nicht weiterführen wollen.
  • Erben fühlen sich um ihr Erbe betrogen.

Sie müssen die entstehenden Konflikte lösen. Immerhin geht es um den Fortbestand Ihres Unternehmens und Ihre Altersversorgung. Nehmen Sie die bestehenden Angebote von Beratung, unparteiischer Moderation von Gesprächen (Mediation) und Coaching in Anspruch. Beratung und Coaching werden ggfs. finanziell gefördert.

Letzte Aktualisierung: 30.09.2015

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

E-Mail: Gründungsnetz