Kleinunternehmen

© Harald Hirsch

Nicht jede Existenzgründung muss mit riesigem Aufwand verbunden sein. Die Alternative sind Kleingründungen: Sie benötigen relativ wenig Startkapital. Darüber hinaus handelt es sich im Sinne des Kleinunternehmerförderungsgesetzes um Unternehmen mit begrenzten Umsätzen, Gewinnen und Wirtschaftswerten. Und kleine Unternehmen bieten nicht nur zu Beginn, sondern meist auch auf Dauer nur der Gründerin bzw. dem Gründer selbst einen Arbeitsplatz.


Eine besondere Form der Kleingründung sind die Nebenerwerbsgründungen: wenn die Selbständigkeit vorerst nicht hauptberuflich ausgeübt wird und die Erträge daraus nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt vollständig zu bestreiten. Kleingründungen werden durch das Kleinunternehmerförderungsgesetz besonders gefördert.

Vorteile von Klein- oder Nebenerwerbsgründungen

  • geringes unternehmerisches Risiko durch relativ geringe Kostenbelastung
  • geringer Finanzierungsbedarf, der oft ohne Kredit gedeckt werden kann
  • Test für Selbständigkeit, bevor man sein Angestelltenverhältnis aufgibt
  • geringerer Zeitbedarf als für ein Full-Time-Unternehmen (besonders wichtig auch für Gründerinnen mit Kindern)
  • zusätzliches Einkommen neben der Angestelltentätigkeit
Letzte Aktualisierung: 10.04.2017

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