Finanzierung

© Harald Hirsch

Einiges an Rechenarbeit steht Ihnen ins Haus, wenn Sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen. Dabei werden Sie schnell merken, dass jeder, mit dem Sie es bei der Planung Ihrer Unternehmensgründung zu tun bekommen, etwas anderes von Ihnen möchte: Der Gründungsberater einen Kostenplan, der Banker einen Finanzierungsplan, die Förderbank einen Investitionsplan usw. Dabei wollen Sie eigentlich nur wissen, welche Kosten Ihnen entstehen und was unter dem Strich für Sie übrig bleibt.

Zunächst müssen Sie ermitteln, wie viel Kapital Sie benötigen werden, um Ihre Gründungsidee zu realisieren. Dann sollten Sie sich über geeignete öffentliche Förderprogramme und weitere Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Lassen Sie sich dabei beraten. Bereiten Sie Ihre Gespräche gut vor, so dass sich Ihre Gesprächspartner ein möglichst genaues Bild von Ihrem Vorhaben machen können. Eine ausreichende Finanzierung ist die Basis für einen erfolgreichen Unternehmensstart. Dazu müssen Sie zunächst ermitteln, wie viel Kapital Sie für den Unternehmensstart und die erste Anlaufphase benötigen und welche Kosten Sie verkraften können. Planen Sie Ihren Kapitalbedarf weitsichtig.

Kosten fallen in folgenden Bereichen an:

  • langfristige Investitionen (Grundstück, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge etc.)
  • Vorfinanzierung (Material- und Warenlager etc.) und laufende Kosten (Miete, Personalkosten, Versicherungen, Kreditkosten etc.)
  • Gründungskosten (Steuerberater, Rechtsanwalt, Notar, Patente und Lizenzen etc.)
  • Privatentnahmen (eigener Lebensunterhalt, Versicherungen, Steuern etc.)

Letzte Aktualisierung: 22.02.2016

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