Freie Berufe

Eine Existenzgründung in den freien Berufen unterscheidet sich dabei im Prinzip nicht von Gewerbe-Gründungen. Jede Existenzgründerin und jeder Existenzgründer muss sich mit den klassischen Fragestellungen eines Businessplans auseinandersetzen: Welches Produkt oder welche Dienstleistung soll angeboten werden? Wer sind die Kunden? Zu welchem Preis soll das Angebot verkauft werden? Wo und wie finde ich meinen Markt usw.

Ob Sie zu den freien Berufen zählen oder nicht, können Sie beim Bundesverband Freie Berufe sowie beim Institut für Freie Berufe erfragen. Aber Achtung: Im Zweifelsfall entscheidet das Finanzamt, ob Sie eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit ausüben. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrem Steuerberater.

Ob Sie eine gewerbliche und freiberufliche Tätigkeit planen, hat Auswirkungen auf

  • das Anmeldeverfahren
  • die Art der Gewinnermittlung
  • die Gewerbesteuerpflicht
  • die Höhe der Einkommensteuerbelastung

Kammerpflicht
Für einige freie Berufe gibt es eine Pflichtmitgliedschaft in einer zuständigen Kammer. Diese so genannten "kammerfähigen freien Berufe" sind: Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Patentanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Beratende Ingenieure.

Berufsrecht und -ausübung
Nicht jeder darf jeden Freien Beruf einfach ausüben. Eine ganze Reihe von freiberuflichen Tätigkeiten verlangen eine entsprechende Ausbildung. Diese Ausbildung muss nachgewiesen werden.

Ausführliche Informationen sowie eine Checkliste, ob Sie zu den freien Berufen gehören, erhalten Sie in der Broschüre des BMWi "GründerZeiten Existenzgründungen durch freie Berufe".

Letzte Aktualisierung: 30.08.2016

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

E-Mail: Gründungsnetz