Beratung

Erste Anlaufstellen
Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist eine gründliche und umfassende Beratung. Wir empfehlen Ihnen, in folgenden Schritten vorzugehen:

1. Schritt: IHK, HWK, ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Businessplan-Wettbewerb Berlin Brandenburg, Lotsendienste

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) bzw. Handwerkskammern (HWKs) sind erste Anlaufstellen für gründungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus gibt es lokale und regionale Gründerinitiativen und Gründerzentren, die Sie ebenfalls für ein erstes Orientierungsgespräch aufsuchen sollten.

Handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um ein innovatives und technologieorientiertes Vorhaben, ist die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) Ihre erste Anlaufstelle.
Um Ihre Geschäftsidee in einen erfolgreichen Businessplan umzusetzen, wenden Sie sich an den Businessplan-Wettbewerb Berlin Brandenburg.

Das Land Brandenburg fördert die qualifizierende Beratung von Gründungswilligen und Unternehmensnachfolgern. Die Richtlinie des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie zur Förderung der Lotsendienste nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Die LASA Brandenburg GmbH begleitet ausgewählte Akteure, die für Gründer/-innen passgenaue Qualifizierungsmöglichkeiten anbieten:

Regionalpartner für das Gründercoaching Deutschland sind alle Kammern, Lotsendienste, die LASA und die ZAB.

2. Schritt: Berufsverband bzw. Fachverband

Erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Berufsverband bzw. Fachverband nach Existenzgründungsinformationen und -kursen. Welcher Verband für Sie zuständig ist, erfahren Sie bei den o.g. Anlaufstellen.

3. Schritt: Informationsmaterial

Besorgen Sie sich (kostenloses) Informationsmaterial, zum Beispiel bei Banken und Sparkassen, beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie oder auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Nutzen Sie in jedem Fall das Internet für Ihre Recherche. Einige Links und Downloads haben wir für Sie zusammengestellt.

4. Schritt: Kurse zur Existenzgründung

Nehmen Sie an einem Existenzgründungkurs teil - entweder bei Ihrer Kammer oder bei dem für Sie zuständigen Verband.

5. Schritt: Unternehmensberater

Bei aufwändigen Gründungen kann es sinnvoll sein, einen (honorarpflichtigen) Unternehmensberater hinzuzuziehen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie beim Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) und/oder bei der Beratungsagentur der KfW Mittelstandsbank. Die startothek (www.startothek.de) ist ein Internet-Beratungsprogramm für Berater und kommunale Wirtschaftsförderer. Die startothek wurde entwickelt von der KfW Mittelstandsbank auf Initiative der Bundesregierung. Das Bundeswirtschaftsministerium und der Europäische Sozialfonds unterstützen das Projekt.

6. Schritt: Förderung von Beratung

  • Existenzgründungsberatung vor der Gründung
    Das Land Brandenburg fördert Beratungsangebote für Gründerinnen und Gründer: www.lasa-brandenburg.de
  • Beratung nach der Gründung
    Das Gründercoaching Deutschland bezuschusst Beratungen in der Start- und Festigungsphase. Die Gründung bzw. Unternehmensübernahme darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen: www.kfw-mittelstandsbank.de
  • Unternehmensberatungen nach der Gründung
    Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie freie Berufe können durch einen Zuschuss des Bundes gefördert werden. Das Unternehmen muss gegründet und seit mindestens einem Jahr am Markt sein: www.foerderdatenbank.de