Beratung

Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensgründung ist eine gründliche und umfassende Information und Beratung. Wir empfehlen Ihnen, dafür in folgenden Schritten vorzugehen:

1. Schritt: Informationen besorgen 

Besorgen Sie sich (kostenloses) Informationsmaterial, zum Beispiel beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie oder auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Informationen gibt es auch bei Banken und Sparkassen. Nutzen Sie in jedem Fall das Internet für Ihre Recherche. Einige Links und Downloads haben wir für Sie zusammengestellt.

Die "Gründungswerkstatt Deutschland" unterstützt Existenzgründerinnen und -gründer sowie junge Unternehmen bei der Planung und Umsetzung ihrer Gründungsidee.

2. Schritt: Beratung aufsuchen

  • Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) bzw. Handwerkskammern (HWKs) sind erste Anlaufstellen für gründungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger. Sie bieten sowohl eine erste Orientierungsberatung als auch vertiefende Beratungen an.
  • Darüber hinaus gibt es lokale und regionale Gründerinitiativen und Gründerzentren, die Sie ebenfalls für ein erstes Orientierungsgespräch aufsuchen sollten.
  • Handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um ein innovatives und technologieorientiertes Vorhaben, ist die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) Ihre erste Anlaufstelle.
  • Projekt "Innovationen brauchen Mut" (IbM) – Coaching und beratende Begleitung von innovativen Gründungsvorhaben in der Vor- und Nachgründungsphase in Brandenburg

3. Schritt: Berufsverband bzw. Fachverband

Erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Berufsverband bzw. Fachverband nach Existenzgründungsinformationen und -beratungen, die genauer als allgemeine Beratungen  auf Ihre geplante Tätigkeit zugeschnitten sind. Welcher Verband für Sie zuständig ist, erfahren Sie bei den o.g. Anlaufstellen.

4. Schritt: Kurse zur Existenzgründung

Nehmen Sie an einem Existenzgründungkurs teil - entweder bei Ihrer Kammer oder bei dem für Sie zuständigen Verband.

5. Schritt: Unternehmensberater

Bei aufwändigen Gründungen kann es sinnvoll sein, einen (honorarpflichtigen) Unternehmensberater hinzuzuziehen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie über die Verbände der Unternehmensberater und/oder bei der KfW Beraterbörse (beraterboerse.kfw.de). Die startothek (www.startothek.de) - ein Internet-Beratungsprogramm für Berater und Existenzgründer/innen - hilft auch bei der Suche nach einem Unternehmensberater.

6. Schritt: Förderung von Beratung

  • Existenzgründungsberatung vor der Gründung
    Das Land Brandenburg fördert Beratungsangebote für Gründerinnen und Gründer: www.lasa-brandenburg.de
  • Beratung nach der Gründung
    • Das "Gründercoaching Deutschland" bezuschusst Beratungen in der Start- und Festigungsphase. Die Gründung bzw. Unternehmensübernahme darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen: www.kfw.de
      Regionalpartner für das "Gründercoaching Deutschland" sind alle Kammern, Lotsendienste, die LASA und die ZAB.
    • Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie freie Berufe können durch einen Zuschuss des Bundes gefördert werden. Das Unternehmen muss gegründet und seit mindestens einem Jahr am Markt sein: www.foerderdatenbank.de